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Fanuc-Chef Olaf Kramm erwartet mehr Rücksicht„Danke!“

Wer oder was hat Ihr Interesse an Ihrem gegenwärtigen Tätigkeitsfeld geweckt?
Die Automatisierungstechnik ist ein unglaublich spannendes Umfeld. Man hat es mit allen Industrien und Produkten zu tun, vom Pralinen verpacken bis hin zum Flugzeugbau. Hinzu kommt, dass Fanuc sicherlich eines der weltweit ungewöhnlichsten Unternehmen ist.

Olaf Kramm

Welche technischen Leistungen aus Ihrem Bereich bewundern Sie besonders?
Am meisten fasziniert mich weiterhin die Robotertechnik. Hier ist noch lange kein Ende an Innovation zu sehen – insbesondere bei der Kooperation zwischen Mensch und Roboter.

Was möchten Sie noch dringend beruflich und/oder privat erreichen?
Beruflich bin ich im Augenblick sehr zufrieden und habe keine besonderen Wünsche. Privat würde ich sehr gerne eine dritte Sprache und ein Instrument erlernen.

Drei Dinge, die Ihnen besonders wichtig sind…
Verbindlichkeit, Loyalität, Pünktlichkeit.

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…und drei, auf die Sie besonders gut verzichten könnten?
Wartezeiten, Menschenmassen, schlechte Laune anderer.

Je ein Buch, eine CD, ein Film: Welche sind Ihnen besonders wichtig?
Als leidenschaftlicher Schachspieler lese ich gerade ‚Eröffnen mit g6‘. Ich höre sehr gerne Musik. Als Kölner bekomme ich gute Laune, wenn ich „Brings“ mit „Kölsche Jung“ oder „Das Haus am Meer“ höre.

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Ein Bild, eine Skulptur, die Ihnen wichtig erscheint oder die Sie kaufen würden?
Ein Bild von Singapur, das bei mir zu Hause hängt. Leider kenne ich den Namen von dem Fotografen nicht.

Was lesen Sie derzeit?
Konichi wa – Japanisch lernen von Dr. Silke Ralf.

Was erwartet Sie nach Büroschluss?
Meine drei Kinder und somit jede Menge Action. An Wochenenden backe ich sehr gerne ein Brot.

Treiben Sie Sport – welchen?
Laufen und Fahrrad fahren, manchmal schwimmen.

Welche positive Ader kennzeichnet Sie?
Verbindlichkeit.

Und die negative Seite?
Ungeduld. Beruflich wie auch privat, damit kann ich so einige verrückt machen.

Welche Botschaft haben Sie an Ihre Mitarbeiter?
Danke.

Ein Zufall spielt Ihnen 5.000 Euro zur freien Verfügung in die Hände. Wie setzen Sie diese ein?
Ich freue mich über die 5.000 Euro und überlege spontan.

Leben Sie gerne dort, wo Sie leben, oder können Sie sich auch einen anderen Lebensmittelpunkt vorstellen. Im Ruhestand vielleicht?
Im Moment lebe ich in Stuttgart und in Köln, beides ist schön, wobei Köln mir ein wenig besser gefällt als Stuttgart. Jedoch könnte ruhig an beiden Orten mehr Sonne scheinen.

Welche Fehlentwicklung in Markt, Technik und Gesellschaft finden Sie dringend änderungswürdig?
Die heutige Rücksichtslosigkeit und Klassentrennung in der Gesellschaft sind für mich eine sehr negative Entwicklung.

Was wollten Sie machen, als Sie 18 Jahre alt waren?
Den Motorradführerschein, was mir bis heute nicht gelungen ist.

Was raten Sie der Jugend?
Meinen Kindern rate ich, dass Sie den Weg gehen sollen, der sie interessiert und nicht den, den andere für sie vorgesehen haben.

Wie und wo sehen Sie sich in zehn Jahren?
Hoffentlich noch gesund und mit derselben Energie wie heute in einem ähnlich spannenden Umfeld. Ich kann mir gut vorstellen, den heute eingeschlagen Weg noch weitere zehn Jahre zu gehen.


Olaf Kramm ist 1969 geboren und ist seit 2006 bei Fanuc Deutschland. Er startete im Vertrieb als Key Account Manager, nach einem Jahr wurde er Vertriebsleiter. 2011 wurde er Geschäftsführer von Fanuc Robotics Deutschland, seit 2013 ist er Geschäftsführer der Fanuc Deutschland GmbH. Die Karriere ist geprägt von mehreren Stationen als kaufmännischer Leiter bei einem Hersteller von Elektromechanik sowie als Vertriebsleiter bei einem Hersteller für Schweißtechnik. Olaf Kramm ist seit mehr als 25 Jahren begeisterter Schachspieler und konnte hier bereits einige Titel erlangen.

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