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Insgesamt positive Erwartungen, dennoch:Gemischte Gefühle im Maschinenbau

Eine Untersuchung im deutschen Maschinenbau von Quest TechnoMarketing zum Einsatz von Servoantrieben an den Maschinen bis 2016 ergab so nebenbei auch positive Zukunftserwartungen. Bis 2016 geht der Maschinenbau zunächst einmal von Wachstumsraten um die 2,7 Prozent aus. Hinter dieser Durchschnittsgröße verbirgt sich eine breite Spanne unterschiedlicher Wachstumserwartungen. Sie reichen von Produktionsrückgängen über Stagnation bis hin zu Wachstumserwartungen von mehr als 50 Prozent.

Insgesamt positive Erwartungen, dennoch:: Gemischte Gefühle im Maschinenbau

54 Prozent und damit die deutliche Mehrheit der befragten Maschinenbauer erwartet, dass die Jahresproduktion an Maschinen bis 2016 unverändert bleibt. Diese zurückhaltende Einschätzung geht quer durch die Branchen des Maschinenbaus.

Wie hängen diese zurückhaltenden Erwartungen mit der wirtschaftlichen Entwicklung des Maschinenbaus zusammen?

Auch im fünften Jahr in Folge hat die Maschinenproduktion das Vorkrisenniveau von 2008 noch nicht überschritten. Seit Anfang 2010 kletterte die Produktion wieder aus ihrem Krisentief und näherte sich Anfang 2012 dem Vorkrisenhoch. Seitdem geht die Produktion auf und ab.

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Beide Tendenzen - Wachstum seit Anfang 2010, aber ohne Hochkonjunktur, Berg- und Talfahrt im Jahr 2012, zuletzt Tendenz zu sinkender Produktion - erzeugen einen Mix von Erwartungen, schreibt Quest.

Vor diesem Hintergrund betont die deutliche Mehrheit der Maschinenbauer die Stagnation, die sich im Auf und Ab der Produktion seit 2011 herausgebildet hat.

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44 Prozent der Maschinenbauer verbinden ihre Erwartung mit den zeitweiligen Wachstumstendenzen, die sich im Auf und Ab der Maschinenproduktion zeigen.

Diese Maschinenbauer sehen möglicherweise für das eigene Stärkenprofil neue Absatzperspektiven in bestimmten Exportmärkten. Oder sie hoffen, von Schwächen ihrer Wettbewerber in Zukunft profitieren zu können.

Diese Wachstumserwartungen treten ebenfalls in allen untersuchten Branchen auf. Sie betreffen vor allem Maschinenbauer, die bereits eine größere Anzahl von Maschinen produzieren und diese noch deutlich steigern wollen. Das führt in sechs von zehn untersuchten Branchen zu zweistelligen Wachstumsraten bis 2016. Bei drei dieser Branchen liegen die Wachstumserwartungen sogar bei über 20 Prozent.

Mit diesen Ergebnissen beleuchtet die neu erschienene Quest-Studie "Die Zukunft des Servoeinsatzes bis 2016 im deutschen Maschinenbau" den ökonomischen Hintergrund für die Änderungen im Einsatz vom Servo und der gesamten elektronischen Antriebstechnik. Dazu wurden Anfang 2013 28 Prozent der Maschinenbauer in zehn Branchen mit 100 und mehr Beschäftigten interviewt. bw

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