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Ehrenurkunde für MoscaAusgezeichnet vorbereitet für Industrie 4.0

Mosca Presiverleihung

Auszeichnung des Landes Baden-Württemberg für Mosca: Im Rahmen des Wettbewerbs „100 Orte für Industrie 4.0 in Baden-Württemberg“ wurden die Umreifungsspezialisten aus Waldbrunn von Wirtschaftsministerin Nicole Hoffmeister-Kraut mit einer Ehrenurkunde ausgezeichnet und werden nun in den Kompetenzatlas des Landes Baden-Württemberg aufgenommen.

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ServoantriebssystemZweitverpackungen aus einer Hand

Italienische Sekundärverpackungssysteme mit Automatisierungstechnik aus Lohr
Servoantriebssystem: Zweitverpackungen aus einer Hand
Die Konsumgüterindustrie steht vor immer neuen Herausforderungen. Stetig wachsende Variantenvielfalt prägt den Lebenszyklus nahezu aller Produkte. Unterschiedliche Packungsgrößen und Aktionspackungen erfordern Produktionsanlagen mit höchster Flexibilität bei der Zweit-, Dritt- und sogar Endverpackung.

Kerngeschäft der Cama-Gruppe im italienischen Lecco mit Tochterunternehmen in Frankreich und Großbritannien ist die Konstruktion und Herstellung kompletter Sekundärverpackungssysteme und -maschinen. Mit fundierter Branchenerfahrung und einer Palette von Maschinen und Laderobotern kann das Unternehmen komplette und hochtechnologische Verpackungslinien für die Handhabung primär verpackter Produkte in Schlauchbeuteln, Bechern und Dosen anbieten. Das Leistungsangebot umfasst Konzeption und Umsetzung von Linienlösungen. Dabei wird der Produktauslauf nach der Primärverpackung mit den Stationen für das Umverpacken mittels Transport- und Puffersystemen bis hin zur Zuführung der Produktgebinde an die Palettierstation logistisch miteinander verkettet. Seit Jahren setzt das Unternehmen auf den Einsatz von Rexroth-Steuerungen und -Antrieben.

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Hauptbestandteile der Verpackungslinien sind die je nach Anwendung horizontalen und vertikalen Produktbeladungen. Für horizontale Produktbeladungen bietet der Hersteller elektronische Kartoniermaschinen für die konventionelle Verpackung in mittelgroße Kartonformate. Sie arbeiten intermittierend, alle wesentlichen Funktionen der Maschinen sind mit gesteuerten elektrischen Servoantrieben des Herstellers aus Lohr synchronisiert: Die Servoantriebstechnik passt die Maschinenbewegungen an die Produkteigenschaften an und sichert damit Produkthandling nach Maß.

Ein Beispiel für hochflexible Verpackungslösungen ist die Monoblock-Ladeeinheit mit vertikaler Produktbeladung und Stationen zum Aufrichten der Kartons, Verschließen und Deckelaufsetzen. Diese Ladeeinheit ist konsequent modular konzipiert und mit Servoantriebstechnik aus Lohr synchronisiert. So können die Stationen zum Beispiel bei Formatumstellung unabhängig voneinander verfahren und angehalten werden. Integrierte Kurzstaustrecken erlauben einen reibungslosen Gesamtablauf der Anlage, die verschiedene Produkte in Trays, Kartons mit Deckel oder Displaykartons verpacken kann. Beginnend mit dem Aufrichten bis hin zum Verschließen und Verdeckeln der Kartons sind die Maschinenfunktionen mit mindestens acht Servoachsen ausgerüstet.

Das Steuerungs- und Antriebssystem IndraMotion for Packaging erfüllt alle achsrelevanten Bewegungs- und Positionierfunktionen für verschiedene Anwendungen im Bereich Sekundärverpackung. Mit diesem neuen System bündelt der Hersteller sein langjähriges Motion-Know-how und baut konsequent auf einer vereinheitlichten Plattform für Software und Hardware auf. Kernelement ist die Verschmelzung hochentwickelter Motion Control-Technologien mit standardisierter SPS zu integrierten Gesamtlösungen.

Das neue Mitglied der Systemlösung für die Automatisierung von Verpackungsmaschinen heißt IndraDrive Mi. Mit diesem Servoantriebssystem vereint der Hersteller einen klassischen Servomotor und -regler zu einer kompakten und hochfunktionalen Antriebseinheit. Das ist ein neuartiges Konstruktionsprinzip. Die Motormantelfläche dient als Kühlkörper für die Regelelektronik, die ultraflach auf dem Motor montiert ist und damit nur eine geringe Störkontur bildet. Das Ergebnis: Bis zu 30 Prozent geringeres Bauvolumen im Vergleich zu anderen integrierten Lösungen, bei denen die Elektronik hinter dem Motor angeordnet ist, und mehr als 50 Prozent reduziertes Gesamtvolumen gegenüber klassischen Servoantrieben, bestehend aus separatem Motor und Umrichter. Damit sinken Platzbedarf und Verlustleistung im Schaltschrank. Außerdem verringert sich der Verdrahtungsaufwand; ein einziges Kabel reicht für die Energieversorgung und die Kommunikation. Durch das Hintereinanderschalten mehrerer IndraDrive Mi sinkt der Verdrahtungsaufwand noch einmal. Zusätzliche Antriebe lassen sich bei Bedarf ohne Änderungen am Schaltschrank flexibel hinzufügen. Damit eröffnet diese innovative Lösung deutliche Potenziale zur Kostenreduzierung. IndraDrive Mi ist voll kompatibel zur IndraDrive-Familie. Die Servoantriebe haben mehr als 100 Technologiefunktionen, darunter auch die integrierte Motion Logic nach IEC 61131-3; es eröffnen sich so neue Möglichkeiten dezentraler Automatisierung.

Steffen Winkler (pb)

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