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Lagerautomation - Easy Going im Logistikzentrum

Ehrenurkunde für MoscaAusgezeichnet vorbereitet für Industrie 4.0

Mosca Presiverleihung

Auszeichnung des Landes Baden-Württemberg für Mosca: Im Rahmen des Wettbewerbs „100 Orte für Industrie 4.0 in Baden-Württemberg“ wurden die Umreifungsspezialisten aus Waldbrunn von Wirtschaftsministerin Nicole Hoffmeister-Kraut mit einer Ehrenurkunde ausgezeichnet und werden nun in den Kompetenzatlas des Landes Baden-Württemberg aufgenommen.

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LagerautomationEasy Going im Logistikzentrum

Still automatisiert das Lager beim Verpackungshersteller Heuchemer. Bei Heuchemer Verpackung wurde zusammen mit Still Logistikzentrums ein 18 Meter hohes Kanallager mit vier PalletShuttle und zwei Kommissionier-Staplern vom Typ MX-X installiert. Die Automatisierung erfolgte mit Stills iGoEasy.

iGoEasy - App

Sowohl in der Elektro-, Automobil- und Metallindustrie als auch in der Lebensmittelindustrie: Ein Shuttle-Kanallager überzeugt vor allem durch die wirtschaftliche und optimale Nutzung des gesamten Lagerraums. Im Logistikzentrum „2“ bei Heuchemer Verpackung bildet das neue 18 Meter hohe Kanallager für die Roh- und Fertigverpackungen mit 10.650 Paletten Stellplätzen auf 1.995 Quadratmetern Stellfläche eine Erweiterung des bereits bestehenden Shuttle Lagers von Still im Logistikzentrum „1“.

Durch den geringen Flächenverlust für Fahrspuren, Pufferregale und Kommissionierplätze liegt der Flächennutzungsgrad bei 93 Prozent. Als Systemintegrator plante und installierte Still nicht nur die gesamte Anlage, sondern führte auch die Feinabstimmung zwischen Shuttle, Regalen und Staplern durch. Für die Paletten mit der überstehenden und empfindlichen Fertigware aus Kartons und Kunststoffen wurden alle Regale angepasst und die Shuttles zusätzlich mit Sensoren zur dynamischen Überhangerkennung ausgerüstet. Die Lagerdichte für die Paletten mit den Überständen lässt sich hiermit um bis zu 50 Prozent erhöhen.

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Kommissionierstapler

„In einer nächsten Stufe haben wir jetzt die ständig wiederkehrenden Transporte zur Produktionsentsorgung und Pufferbereitstellung mit dem iGoEasy System von Still automatisiert. Mit iGoEasy, den zusätzlich integrierten Fördertechniken im Pufferregal sowie mit der variablen Anzahl der Shuttle im Hochregallager haben wir einen ersten wesentlichen Schritt zur Automatisierung unserer Prozesse getan und sind bestens gerüstet, in Zukunft weitere Teilbereiche unserer Intralogistik zu automatisieren.“, so Thomas Schmidt.

Folgende Intralogistik Komponenten wurden aus einer Hand realisiert:

  • 1 x 18 Meter hohes Kanalregalsystem mit mehr als 750 Kanälen für 10.650 Stellplätze auf rund 2.000 Quadratmetern Stellfläche. Auslegung des Regalsystems für Paletten mit Überständen der empfindlichen Ware
  • 4 x Still-PalletShuttle mit jeweils einem Sensorik System zur dynamischen Überhangerkennung der Waren auf der Palette – eine Sonderausstattung der halbautomatischen Shuttle-Systeme
  • 2 x Schmalgang-Kommissionierstapler vom Typ MX-X
  • 1 x iGoEasy fahrerloses Transportsystem: automatisierter EGV-S Hochhubwagen zur Produktionsentsorgung und Bereitstellung im Pufferlager sowie
  • Systemintegration der einzelnen Komponenten zu einem ganzheitlichen und funktionierenden Intralogistik-System.

Wirtschaftliche Automatisierung
Erst bei komplexen Automatisierungslösungen rechnen sich sowohl der Investitionsaufwand für die benötigte Hard- und Software als auch die Personalkosten zur Planung und Installation der Anlagen. Das iGoEasy System ist die erste Automatisierungslösung für einfache und standardisierte Aufträge eines automatisierten Einzelfahrzeug, die eine komplette Konfiguration, Steuerung und Überwachung per iPad ermöglicht.

Mehr noch: Das System kann selbstständig installiert und zu einem späteren Zeitpunkt an neue Rahmenbedingungen angepasst werden.

Automatisierter Transport
Die unterschiedlichen Fertigwarenprodukte der Produktionsanlagen verlassen nach der Reihenfolge der Fertigstellung die Produktionshalle über nur eine Rollenbahn. Am Ende dieser Bahn ist der Entnahmeplatz für das iGoEasy Fahrzeug. Von dort aus verbringt der automatisierte Hochhubwagen die Ware sortenrein an die passende Förderstrecke. Dafür wurde pro Produktionsanlage jeweils eine Förderstrecke in die untersten Ebenen des bereits existierenden Pufferlagers installiert. Mit Hilfe des EGV-S werden die Förderstrecken nach dem FiFo System mit Paletten bestückt. Diese werden anschließend mit dem MX-X Stapler entnommen und in das Shuttlelager verbracht. Der Projektleiter für die Neustrukturierung der Intralogistik, Christian Brassat: „Das Shuttlelager ist zur Einlagerung größerer Chargen ausgelegt. Eine sortenreine Pufferung der Fertigwarenartikel ist deshalb zuvor zwingend notwendig. Aus diesem Grund ist das iGoEasy Fahrzeug eines der wichtigsten Glieder in der gesamten Logistikkette.“

Über einen Scanner an der Fördertechnik und eine speziell entwickelte Software erhält der EGV-S den Fahrauftrag. „Im iGoEasy Standard ist dieses Feature nicht enthalten: Mit dieser, auf unsere Bedürfnisse hin angepassten Neuentwicklung, haben wir uns schließlich für das iGoEasy System entschieden“, betont der Projektleiter.

Automation: einfach und flexibel
Beim iGoEasy System wird der Hochhubwagen EGV-S mit allen Automatisierungskomponenten ausgestattet, d. h. einem Fahrzeugrechner und der Sensorik zur Navigation sowie Palettenerkennung. Reflektoren werden entlang des Fahrweges installiert und per iPad mit der iGoEasy App eingelesen. Die Personenschutzanlage verhindert Unfälle. Front- und Rückkamera übertragen die Sicht auf den Fahrweg in das virtuelle Cockpit der App.

Das iGoEasy System kann vom Nutzer mit Hilfe der speziell entwickelten iGoEasy App selbstständig installiert und an sich ändernde Rahmenbedingungen angepasst werden. Anhand des intuitiven User Interface leitet die App durch alle Schritte der Automatisierung. Montierte Reflektoren entlang des Fahrwegs dienen zur Navigation des Fahrzeugs. Die einzelnen Quell- und Zielstationen. werden mit dem Fahrzeug abgefahren und per Fingertip auf dem iPad gespeichert. Während dieser Phase werden alle Fahrwege aufgezeichnet, die das Fahrzeug später selbst zurücklegen soll. Im Anschluss legt der Bediener über den Touchscreen mit einzelnen Streckenelementen entlang der vorgegebenen Punktwolke den finalen Fahrweg fest.

Individuelle Einstellungen wie Tempolimits oder Einbahnstraßen lassen sich selbsterklärend konfigurieren. Auf dem virtuellen Cockpit zeigt die Live-Kamera was auf dem Fahrweg passiert. Auch die Position des Fahrzeugs wird auf einem interaktiven Lagerplan angezeigt. Wichtige Daten, wie Akkuladung, Geschwindigkeit und Transportaufträge werden übersichtlich in Info-Grafiken dargestellt. Ferner können mit der drahtlosen Verbindung alle erwähnten Funktionen an jedem Punkt im Sendebereich des WLAN gesteuert, Transportaufträge editiert und eine Übersicht generiert werden. bw

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