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Smart Ecosystem - Vom Sensor bis in die Cloud

Bosch Rexroth verbessert TransfersystemOptimierung durch neue Komponenten

Bosch Rexroth_TS_2plus_Heavy_Duty

Bosch Rexroth bietet mit neuen Heavy-Duty-Komponenten für das TS 2plus nun ein durchgängig einsetzbares Transfersystem bis 240 Kilogramm.

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Smart EcosystemVom Sensor bis in die Cloud

Digitale Infrastruktur für 4.0. Mit sensorisierten Komponenten und cloudbasierten Services können Maschinenhersteller und -betreiber das Internet der Dinge konkret anwenden. Schaeffler zeigt mit dem Smart Ecosystem 4.0, wie die Einbindung dieser Komponenten in das Gesamtsystem und Geschäftsmodelle aussehen können.

Wälzlagerdiagnose

Mit seinem Smart Ecosystem 4.0 bietet Schaeffler eine ganzheitliche, cloudbasierte Soft- und Hardware-Infrastruktur, die von sensorisierten Komponenten bis zu digitalen Services alle Stufen der digitalen Wertschöpfung umfasst. Die flexible Architektur des Systems ermöglicht Herstellern und Betreibern von Maschinen und Anlagen einen einfachen, anwendungsorientierten und ausbaufähigen Einstieg in die digitalen Dienstleistungsangebote von Schaeffler. Das Wälzlager, seine mechatronischen Derivate und das entsprechende Domain-Know-how sind dabei die zentrale Informationsquelle.

Beliebige Lagerstellen sensorisieren
Sensorisierte Komponenten, die an zentraler Stelle in den Antriebssystemen von Maschinen und Anlagen Daten erfassen, sind die grundlegenden Enabler für die digitalen Services. Ziel von Schaeffler ist es, kontinuierlich konventionelle mechanische Produkte in die digitale Welt zu transformieren und zu integrieren. Sensorisierte Lager und Führungen sind bereits seit einigen Jahren auf dem Markt. Nun präsentiert Schaeffler mit dem FAG-Vario-Sense ein mit unterschiedlichen Sensoren modular konfigurierbares, auf Standard-Typen basierendes Wälzlager-System, das es ermöglicht, praktisch jede beliebige Lagerstelle zu sensorisieren. Damit ist ein wichtiger Grundstein gelegt, um in Zukunft nicht nur komplexen Systemen sondern auch einfachen Aggregaten und Maschinen einen Weg in die Digitalisierung und das Internet der Dinge zu ebnen.

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Über ein flexibles Gateway gelangen die Daten in die Cloud, in der das Wälzlager-Domain-Know-how von Schaeffler in Form von digitalen Services nutzbar gemacht wird. So können über die automatisierte Wälzlagerdiagnose oder die Restlaufzeitberechnung von Wälzlagern konkrete Informationen zum Zustand des Lagers und damit der überwachten Maschine zur Verfügung festgestellt und konkrete Handlungsempfehlungen gegeben werden. Aber auch ein Echtzeit-Eingriff in die operativen Maschinenprozesse wird auf Basis realer Lastdaten möglich sein.

Wälzlager

Mit dem cloudfähigen FAG-Smart-Check präsentiert das Unternehmen erstmals einen einfachen und flexiblen Einstieg in die Digitalisierung von Maschinen und Anlagen auf der Basis schwingungstechnischer Überwachung. Die neueste Version des Smart-Check ermöglicht über eine MQTT-Schnittstelle den direkten Link in die Schaeffler-Cloud oder jede andere auf IBM-Technologie basierende Plattform. Alternativ ermöglicht eine OPC/UA-Schnittstelle die Kommunikation mit anderen Cloud-Technologien über ein Gateway. Die Anbindung des Smart-Checks an die Cloud erfolgt dabei denkbar einfach etwa mit einem Smartphone durch das Scannen eines auf dem Produkt befindlichen QR-Codes und über eine frei verfügbare App.

Schwingungstechnische Überwachung
Damit hat der Kunde zum Beispiel direkten Zugriff auf die automatisierte Wälzlagerdiagnose auf Basis der vom Smart-Check erhobenen Schwingungsdaten und weiterer rotierender Teile wie Wellen. Der Kunde erhält je nach Vertrag den Zugriff auf die Zustandsdaten, eine teilautomatisierte Handlungsempfehlung oder bei komplexeren Maschinen auch eine Anbindung an das Service Center, das spezifische und individuelle Handlungsempfehlungen zur Verfügung stellt. In einem nächsten Schritt wird über den Smart-Check auch die Aufnahme von Drehzahl und Drehmoment möglich sein sowie die Klassierung dieser Lastdaten. In der Cloud wird dann auf Basis des Wälzlager-Berechnungstools Bearinx ein Abgleich realer Lastdaten mit den zugrunde liegenden Auslegungs-Lastdaten erfolgen und eine Berechnung der Restlaufzeit des Wälzlagers erfolgen. Diese Anwendungen werden für alle auf der Smart-Check-Technologie basierenden Produkte zur Verfügung stehen.

Das Wälzlager ist prädestiniert für die Gewinnung von Informationen, da es im Kraftfluss der Anwendungen sitzt und damit sämtliche Belastungen erfährt. In Verbindung mit dem über die Cloud-Technologie zur Verfügung gestellten Domain-Know-how über das Wälzlager im anwendungsspezifischen Kontext wird es möglich, diese Informationen gezielt zur Steuerung des Prozesses hinsichtlich optimaler Auslastung der Leistungsgrenzen bis hin zur Optimierung der Produktqualität einzusetzen. Voraussetzung dafür ist eine ganzheitliche und durchgängige Infrastruktur vom Sensor bis in die Cloud, die Schaeffler mit seinem Smart Ecosystem 4.0 nun zur Verfügung stellt. as

Halle 22, Stand A12

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