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NSK löst Stillstandproblem bei Radlagern: Schmieren rechnet sich

NSK löst Stillstandproblem bei RadlagernSchmieren rechnet sich

Mangelschmierung belastet Radlager. NSK schafft Abhilfe vor dem Stillstand.

NSK Radlager

Regalbediengeräte (RBG) in automatisierten Lagersystemen müssen sehr hohe Anforderungen an die Verfügbarkeit erfüllen. Wenn das RBG steht, kommt der Materialfluss zum Stillstand, und die Produktion oder (wenn es sich um ein Fertigwarenlager handelt) die Kunden werden nicht mehr versorgt.

Dieses Problem hatte ein Lagerbetreiber, weil die Radlagereinheiten an den Regalbediengeräten im Zentrallager vorzeitig ausfielen. Insgesamt mussten in fünf Jahren 40 Einheiten ausgetauscht werden, was eine unvorhergesehene Betriebsunterbrechung zur Folge hatte.

Experten von NSK analysierten im Rahmen des „Added Value Program“ (AIP) sowohl die defekten Lager als auch die Umgebungsbedingungen der Anwendung. Das Ergebnis: Die Radlager wurden durch Mangelschmierung und durch radiale Vorspannung belastet.

NSK schlug daraufhin die Verwendung vorgeschmierter, abgedichteter zweireihiger Schrägkugellager mit erhöhter Radialluft der Klasse C3 vor. Diese Lager nehmen Radial- und Axialkräfte in beide Richtungen auf. Sie sind mit RSR-Dichtscheiben aus Nitrilkatuschuk ausgestattet, in die eine Stahlscheibe einvulkanisiert wurde. Diese Dichtungen bieten hervorragenden Schutz vor Verschmutzungen und reduzieren somit den Verschleiß von Laufbahn und Kugeloberfläche. Außerdem verringern sie Vibrationen und die Gefahr von Schmiermittelversagen.

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Acht Laufräder wurden probeweise mit diesen Wälzlagern ausgestattet. Im Verlauf von zwölf Monaten kam es zu keinem einzigen Lagerausfall. Außerdem erstellten die NSK-Ingenieure modifizierte Einbauhinweise und entwickelten ein Montageverfahren für den korrekten Einbau der Radlagereinheiten. Das Servicepersonal des Kunden wurde entsprechend geschult.

Abgedichtetes zweireihiges Schrägkugellager

Zu jedem AIP-Projekt gehört eine exakte Kosten-Nutzen-Berechnung. In diesem Fall war die Rechnung einfach: Vor der Optimierung musste der Lagerbetreiber pro Jahr mehr als 70.800 Euro unter anderem für OEM-Ersatzteile (26.880 Euro), Produktionsverluste (rund 30.000 Euro) und Reparaturkosten (rd.10.000 Euro) einkalkulieren. Nach dem Umbau reduzierten sich die Kosten auf 12.700 Euro, so dass pro Jahr gut 58.000 Euro eingespart werden. bw

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