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Still holt sich Logimat-Auszeichnung: Fahrer und Fahrzeug: Kommissionieren Hand in Hand

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Still holt sich Logimat-AuszeichnungFahrer und Fahrzeug: Kommissionieren Hand in Hand

Mit der Eigenentwicklung iGo neo CX 20 führt Still als erster Flurförderzeug-Hersteller Robotik serienmäßig in die Intralogistik ein. Dafür gab es auf der Logimat die Auszeichnung „Bestes Produkt“.

Still iGo NEO Anwendung ausgezeichnet als „Bestes Produkt“ auf der Logimat 2016

Die intuitive, serienmäßige Kommissionierlösung böte ein bisher nicht gekanntes Maß an Prozesssicherheit und Effizienz in der Intralogistik. In der Kategorie „Kommissionierer-, Förder-, Hebe-, Lagertechnik“ konnte sich Still mit dem iGo neo CX 20 als „Bestes Produkt“ gegen den Wettbewerb durchsetzen.

Der iGo neo CX 20 interagiert mit dem Bediener wie ein Teamkollege und folgt diesem während des Kommissionierens auf Schritt und Tritt. Der Bediener kann sich somit ganz auf die Kommissionierung konzentrieren und ungehindert sowie fehlerfrei arbeiten. In Feldtests habe sich gezeigt, dass der autonome Helfer für eine Zeitersparnis von bis zu 30 Prozent sorge – bei deutlich höherer Pickleistung, da das zeitaufwändige Auf- und Absteigen vom Fahrzeug entfällt, so Preisträger Still.

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Basis für den iGo neo CX 20 ist der bereits bekannte Kommissionierer CX 20 mit einer Tragfähigkeit von zwei Tonnen. Diesem Kommissionierfahrzeug haben die Ingenieure mithilfe intelligenter Robotertechnologie kognitive Fähigkeiten zugewiesen. Das Ergebnis ist ein autonomes System, das speziell auf die Anforderungen von Kommissionieraufgaben, wie zum Beispiel im Einzel-, Ersatzteil- oder Onlinehandel, zugeschnitten ist. Das intelligente Fahrzeug passt sich dem Arbeitsrhythmus des Bedieners an. Es lässt ihm stets den Vortritt – hält aber gebührenden Sicherheitsabstand, so dass sich dieser frei um das Gerät bewegen kann. Als intelligenter Verkehrsteilnehmer reiht sich das autonom im Lager agierende Flurförderzeug unabhängig von individuellen örtlichen Gegebenheiten in den aktuellen Materialfluss ein. Es beachtet an Kreuzungen, bei Hindernissen oder gegenüber anderen Flurförderzeugen die Verkehrsregeln, so dass zum ersten Mal eine sichere Stausituation von autonomen und konventionellen Flurförderzeugen realisierbar ist.

Still iGo NEO Anwendungsituation

Permanenter Rundumblick

Möglich wird dieses interaktive Zusammenspiel von Mensch und Maschine durch das integrierte Motion Tracking System, dessen sensorgestütztes Sichtfeld dem Fahrzeug ermöglicht, permanent im 360-Grad-Modus auf seine Umgebung zu reagieren. Es sorgt dafür, dass das Flurförderzeug die Absichten des Bedieners anhand seiner Bewegungen erkennt und mit diesem interagieren kann. Mit der lasergestützten Umgebungserkennung kann der iGo neo CX 20 die gesamte Lagertopologie wahrnehmen und neben Regalen oder Hindernissen den Bediener und andere Personen erkennen.

Die an der unteren Frontseite des Fahrzeugs integrierte Personenschutzanlage (PSA) garantiert dabei, dass sowohl Umgebung als auch Personen im Umfeld des Fahrzeugs umfassend geschützt sind. Die 180-Grad-Panoramaerkennung des integrierten Laserscanners stellt ein vorausschauendes Fahren sicher und damit ein frühzeitiges Erkennen und intelligentes Einschätzen von Hindernissen mit einem angepassten und sanften Fahrverhalten. Beschädigungen, der auf den Gabeln befindlichen Gebinde, durch spontane Vollbremsungen werden hierdurch verhindert. 84.000 Mal pro Sekunde wird die Umgebungssituation von den Scannern aufgenommenen und die aktuelle Lagertopologie vom Rechner in Echtzeit interpretiert und verwertet. Das Fahrzeug kann auf eine Art Kurzzeitgedächtnis zurückgreifen, mithilfe dessen es sich merkt, welche Hindernisse es passiert hat. Es unterscheidet dabei zwischen statischen und dynamischen Hindernissen.

Still iGo NEO automatisches Ausweichen

Den Schritt von der klassischen Automatisierung zum autonomen Fahren und Transportieren bewältigt das Flurförderzeug ohne jede Voreinstellung oder eine externe Fernsteuerung. Der Bediener kann das Fahrzeug per Knopfdruck am Ausgangspunkt in Startposition bringen, und schon ist der iGo neo CX 20 einsatzbereit. Müssen längere Fahrtstrecken zurückgelegt oder Kurven gefahren werden, kann der Bediener per Knopfdruck in den manuellen Betrieb schalten oder einfach die Plattform des Geräts betreten und losfahren. Im nächsten Regalgang angekommen, kann per Knopfdruck erneut der Automatikbetrieb gewählt werden, und das Fahrzeug folgt seinem Bediener wieder autonom. Mit Hilfe seines sensorgestützten Sichtfeldes navigiert das Gerät in frei wählbarem Abstand im Lagergang – mit mindestens 50 Zentimetern Abstand zum Regal.

Schlanker Auftritt

Unabhängig davon, ob das jeweilige Lagermanagement-System dem Bediener per Terminal oder „Pick by Voice“ ihre jeweiligen Aufträge erteilt, wird der iGo neo CX 20 mit seiner nur 80 Zentimeter schmalen Kontur zum flexiblen und autonomen Transportbegleiter in jedem innerbetrieblichen Umfeld. Dank „Automation on Demand“ kann der Bediener jederzeit frei entscheiden, ob er das Fahrzeug manuell oder autonom einsetzen möchte, um seine Pickleistung zu steigern. Damit wird der iGo neo CX 20 zum idealen Assistenzsystem für eine effiziente Kommissionierung. Es spielt dabei keine Rolle, ob rechts, links oder beidseitig kommissioniert wird.

Still iGo NEO Autostop an Quergängen

Ein am Gerät angebrachtes optisches Signal (Optical Signal Unit) zeigt mit einer Art visuellem Pulsschlag den jeweils aktuellen Arbeitsmodus an. Dank dieses neuartigen, nonverbalen User Interface ist ein Einsatz des iGo neo CX 20 über Sprach-, Kultur- und Altersgrenzen hinweg möglich ohne langwieriges vorhergehendes Training. Der iGo neo CX 20 macht Bediener und Kommissionierer zu intuitiven Partnern im Sinne der Anforderungen einer Intralogistik 4.0. Wird das Fahrzeug aktuell von einer Standardbatterie angetrieben, so ist aber auch der Einsatz von Lithium-Ionen-Technologie möglich. Das Gerät ist ab Juli 2016 erhältlich. bw

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