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MotorenAbläufe wie geschmiert

Funklösung optimiert Material- und Informationsfluss
Motoren: Abläufe wie geschmiert
Mit der Einführung des SAP Logistics Execution Systems hat BMW in Steyr/Österreich Lagerwirtschaft und Transportmanagement längst effizienter gestaltet. Für die mobile Datenerfassung in der Produktion nutzt das Werk die Funktionalität von Radio- Frequency und vermeldet bessere Prozessqualität.

Das oberösterreichische Steyr ist Sitz des größten BMW-Motorenwerks und Standort des Dieselkompetenzzentrums; hier werden alle Dieselmotoren des Unternehmens entwickelt. Sämtliche Abläufe in Lager und Produktion erfordern eine schnelle, zuverlässige und genaue Erfassung der Warenbewegungen. Mit dem Release 4.6 lieferte SAP eine integrierte Radio-Frequency-Lösung, die dem Mitarbeiter einfache und übersichtliche Unterstützung der Arbeitsvorgänge bietet. Aus dem Einsatz mobiler Funkterminals mit Scannern resultiert eine unmittelbare und fehlerfreie Datenübermittlung, die zu hohem Qualitätsstandard führt. Die Funkterminals, die entweder tragbare Handhelds oder fest montierte Geräte für den Gabelstapler sein können, empfangen Daten direkt aus dem SAP-System und übertragen Ergebnisdaten zurück. Die Informationen, die im Motorenwerk bislang entweder manuell über Computerlisten oder an einem PC-Arbeitsplatz eingegeben wurden, können mit der mobilen Scanner-Lösung ohne Zeitverzögerung direkt vor Ort erfasst werden und stehen durch die nahtlose Integration in das SAP-System R/3 zur sofortigen Weiterverarbeitung bereit.

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In allen Bereichen verfolgt das Unternehmen konsequent die Null-Fehler-Strategie; die neue Funktionalität ist geeignetes Werkzeug zur Steigerung der Qualität. Mit der Radio-Frequency Lösung gelang eine Synchronisation von Material- und Informationsfluss: Die notwendige Datenerfassung wird produktionsnah mit hoher Geschwindigkeit durchgeführt. Die dadurch geschaffene Transparenz eröffnet neue Perspektiven und Potenziale in weiteren Geschäftsfeldern, etwa Änderungsmanagement, Produktionssteuerung und Warehouse-Management. Da der Motorenhersteller bereits das Logistics Execution System von SAP nutzt, waren die Voraussetzungen für die Erweiterung der Funktionaliät günstig. Der Motorenhersteller realisierte zeitgleich zum Releasewechsel die Einführung der mobilen Handheldterminals. Nach nur vier Wochen Entwicklungszeit waren alle Benutzer geschult und die Funklösung produktiv geschaltet. Das System hat sich als performant erwiesen und findet gute Akzeptanz bei den Anwendern. Der größte Nutzen besteht darin, dass die physischen Prozesse in Versand, mechanischer Fertigung, Motorenmontage, Wareneingang, Instandhaltung, Werkzeug- und Betriebsmittellager jetzt zeitgenauer und präziser ausgeführt und damit zum Beispiel die Fertigungs-, Montage-, und Versandprozesse besser unterstützt werden. Im Lager selbst ist die Qualität gestiegen, weil Fehlerquellen bei der manuellen Erfassung von Artikelnummern oder Zahlenkombinationen durch das Scannen von Barcodes komplett entfallen sind; Suchaktivitäten lassen sich so vermeiden. Transportaufträge werden systemgesteuert sinnvoll miteinander kombiniert. Leerfahrten gibt es nicht mehr, Transportwege sind optimiert. Alle Kommissionieraufträge werden papierlos übermittelt und angestoßen.
Neben den guten technischen Leistungsmerkmalen bietet die mobile Datenerfassung auch unter Kostengesichtspunkten attraktive Vorteile, denn die funkgesteuerten Handhelds sind direkt mit der SAP-Console verbunden und benötigen für die Kommunikation keine zusätzliche Middleware – das spart Anschaffungskosten. pb

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