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Atlantic Zeiser bringt Digiline VersaParalleles Serialisieren auf mehreren Maschinen

Atlantic Zeiser -Pharma-Packaging-LSC

Die zwei großen aktuellen Herausforderungen im Bereich der Pharma-Verpackung – Serialisierung und Late Stage Customization – lassen sich jetzt erstmals mit einer einzigen Systemlösung realisieren.

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Dezentrale, Sichere AS-i-AusgängeAS-Interface, aber sicher!

Dezentrale, Sichere Ausgänge für AS-i
Dezentrale, Sichere AS-i-Ausgänge: AS-Interface,  aber sicher!
Das Sicherheitskonzept „Safety at Work“ konnte sich als wichtige Entwicklung in der Sicherheitstechnik schnell durchsetzen. Inzwischen sind bereits mehr als 170.000 AS-i-fähige Sicherheitskomponenten installiert. Jetzt geht Bihl+Wiedemann, Mannheim, den nächsten Entwicklungsschritt: die dezentralen, Sicheren AS-i-Ausgänge.

Kein anderes System hat die Sicherheitstechnik in der automatisierten Fertigung der letzten Jahre so tiefgreifend verändert wie AS-Interface „Safety at Work”. Davon ist der Mannheimer AS-i-Spezialist Bihl+Wiedemnann überzeugt. Mit Safety at Work war und ist es möglich, sichere und nicht-sichere Signale auf ein und derselben Leitung zu übertragen – ganz einfach über das gelbe AS-i Kabel. Die zuvor im Sicherheitsbereich noch übliche, konventionelle Verdrahtung wurde damit endgültig überflüssig.

Zunächst selbst von Fachleuten bestaunt, konnte sich das System schnell auf breiter Basis durchsetzen: Inzwischen sind weltweit bereits mehr als 170.000 AS-i fähige Sicherheitskomponenten im Einsatz. Während die Innovation also mehr und mehr zur Normalität wird, nimmt bereits die nächste Entwicklungsstufe konkrete Gestalt an.

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Referenzimplementierung

Die Vision von der sicheren Ansteuerung von Aktuatoren durch den Safety-Monitor existiert schon seit Einführung des Systems. Nach der Konzeptfreigabe durch den TÜV wurden umgehend die Weichen gestellt: Bihl+Wiedemann wurde vom Safety-Konsortium – der Herstellervereinigung, die sich mit der Entwicklung der Safety-Grundlagentechnologie befasst – mit einer Referenzimplementierung der Sicheren AS-i-Ausgänge beauftragt.

Einer der entscheidenden Vorteile der neuen Technologie ist die Dezentralisierung von Freigabekreisen. Anders als bisher, als Sichere Ausgänge nur im Sicherheitsmonitor enthalten waren (der die Anlage im Falle des Falles sicher abschaltete) kann der neue Monitor jetzt die Sicheren AS-i-Ausgänge von Aktuatoren direkt über das gelbe Kabel steuern und sicher schalten. Für das betriebsbedingte Schalten bekommen die Aktuatoren – wie bisher auch – eine Standardadresse zugewiesen. Zusätzlich wird das Schaltsignal über eine sichere Adresse vom Monitor freigegeben, worauf der Sichere AS-i-Ausgang reagiert. Außerdem können sichere Signale zum Anwählen von Parametersätzen in Sensoren übertragen werden.

Noch mehr Logik

Die erweiterte Funktionalität macht AS-i Safety at Work interessant für neue Anwendungsbereiche: Benötigt der Anwender neben den Sicheren Ausgängen am Monitor auch an einem anderen Ort der Anlage das sichere Ausgangssignal, kann er künftig auf die Installation eines weiteren Monitors verzichten. Statt dessen verwendet er einen Sicheren AS-i-Ausgang, der über das gelbe Kabel vom zentralen Monitor gesteuert und mit sicheren Ausgangsinformationen versorgt wird. Am Sicheren AS-i-Ausgang muss dazu lediglich – wie bei allen Slaves – die AS-i-Adresse eingestellt werden.

Durch diese neue Funktionalität wird Safety at Work jetzt auch für sicherheitsrelevante Anwendungen in der Antriebstechnik noch interessanter, etwa wenn Ventile sicher abgeschaltet werden sollen – ganz gleich, ob es sich dabei um aktive Bremssysteme, um Rauchabzugsklappen oder Sicherheitsventile nach Steuerungskategorie 4 handelt. (gm)

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