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Prinzipdarstellung der Drehzahlverstellung: Magnadrive mit maximalem L... Berührungslose Kraftübertragung bis 3.000 Kilowatt mit Magnetkupplung
 Konstrukteure, die auf eine starre mechanische Wellenverbindung verzichten und stattdessen eine Magnetkupplung vorsehen, können sich über Vorteile freuen: Der Antrieb hat einen integrierten Sanftanlauf und einen wirkungsvollen Überlastschutz. Außerdem vereinfacht sich das Ausrichten bei der Montage.
Eine starre mechanische Verbindung ist in vielen Fällen nur die zweitbeste Lösung für Antriebssysteme. Unter bestimmten Voraussetzungen setzt man längst Alternativen wie Flüssigkeits- oder Magnetkupplungen ein – zum Beispiel in den Antrieben von Pumpen, die gesundheits- oder umweltgefährdende Medien fördern oder in Propellerantrieben von Schiffen. Dass dieses Kupplungsprinzip neue Einsatzfelder in vielen Bereichen des allgemeinen Maschinenbaus erobert, ist zum großen Teil der Magnadrive-Baureihe zu verdanken, in der die Autogard-Konstrukteure zahlreiche patentgeschützte Lösungen verwirklicht haben. Diese Permanent-Magnetkupplungen für einen Leistungsbereich bis 3.000 Kilowatt übertragen die Antriebsleistungen berührungs- und verschleißfrei – das hat Vorteile gegenüber herkömmlichen Kupplungstechnologien. Das Ausrichten der Antriebe ist mit der neuen Kupplung sehr einfach, da sie große Achsversätze ohne Leistungseinbußen ermöglicht.
Die Magnadrive-Kupplungen gibt es in verschiedenen Größen und Ausführungen. Zum Programm gehören auch Kupplungen mit axial beweglichem Rotor, die neben der Kraftübertragung auch einen hervorragenden Überlastschutz bieten. Auch Freischaltkupplungen lassen sich mit diesem Wirkprinzip realisieren.
Der Aufbau und das Kraftübertragungsprinzip einer Magnadrive-Kupplung sind leicht verständlich: Die wesentlichen Bauteile sind die Rotoren mit den Permanentmagneten und die Gegenlauffläche mit einem kupferbeschichteten Stahlflansch. Diese Komponenten sind mit Naben auf den Wellen der Antriebs- und Abtriebsseite befestigt. Sobald die Antriebsseite sich dreht, wird die Abtriebsseite durch die magnetischen und induktiven Kräfte mitbeschleunigt – die Kraftübertragung erfolgt berührungslos. Durch den dabei entstehenden Schlupf kommt es zu einer sanften Beschleunigung der Massen. Anders als herkömmliche Kupplungen, die die Antriebsleistung unmittelbar auf den Abtrieb übertragen, erfolgt durch Magnadrive ein sanftes Beschleunigen. Vibrationen werden nicht weitergeleitet, Stöße verpuffen im Luftspalt. Auf diese Weise erhöht sich auch die Lebensdauer des gesamten Antriebssystems.
Die in vielen Antrieben problematische statische Elektrizität entsteht in Magnadrive-Kupplung nicht, da der Luftspalt dies verhindert. Deshalb ist die Lebensdauer des gesamten Antriebs länger. Eine elektrostatische Belastung der Bauteile entfällt ebenfalls. Sollte ein Überlastfall dazu führen, dass die Abtriebsseite schlagartig abgebremst wird, dann entsteht Schlupf in der Kupplung. An- und Abtrieb werden somit nicht belastet, und eine separate Überlastkupplung oder elektronische Überlastbegrenzungen sind verzichtbar. Bei den Ausführungen mit axial beweglichen Magnetrotoren führt der Schlupf dazu, dass die Platten einen größeren Luftspalt einnehmen und somit die Antriebsleistung heruntergefahren und letztlich abgeschaltet wird. Wenn das Überlastmoment nicht mehr auftritt, schaltet sich die Kupplung automatisch wieder ein.
Magnadrive Kupplungen werden seit 1997 unter anderem in den Antrieben von Förderbändern, Pumpen, Lüftern, Baggern und Werkzeugmaschinen eingesetzt. Im Schiffsbau findet die Kupplung Einsatz an Pumpen und auch an den Hauptpropellerantrieben. In vielen Einsatzfällen hat die Magnadrive Flüssigkeitskupplungen ersetzt, weil sie den Vorteil hat, im Überlastfall keine Umweltbelastung entstehen zu lassen. Auch die schnellere Wiederinbetriebnahme und die deutlich längere Nutzungsdauer macht die Magnadrive zur bevorzugten Kupplung in diesen Einsatzfällen. Auch für das Servicepersonal in den Betrieben, die bereits auf Magnadrive umgestellt haben, ist die Kupplung eine Erleichterung. Schon bei der Inbetriebnahme einer Anlage zeigt sich, dass Magnadrive viel schneller montiert ist. Denn die Ausrichtung der Antriebskomponenten ist jetzt mittels Augenmaß möglich, wo vorher ein Laser eingesetzt werden musste. Die Wartung beschränkt sich auf das Nachschmieren der Lagerstellen. So spart der Anwender Zeit und Kosten. Dank dieser Eigenschaften amortisiert sich der Einsatz einer Magnadrive-Kupplung innerhalb weniger Monate. PR/pb Diesen Artikel bookmarken bei Wie funktioniert Bookmarken?Mit so genannten “Social Bookmarks” können Sie Links auf interessante Webseiten mit anderen Nutzern teilen. |  |  | |  | Externe Nutzung / NutzungsrechteWenn Sie auf diesen Beitrag von handling online verlinken möchten, können Sie einfach und kostenlos folgenden HTML-Code in Ihre Internetseite einbinden: |
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