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Robotertechnik, 01-02-2012 Mitarbeiter geschützt: Der harte Kontakt mit dem Roboter bleibt bei de... Neue Technologie für Mensch-Roboter-Kooperation
 MRK-Systeme als System- und Entwicklungspartner von Kuka präsentiert ein Technologiepaket, das den direkten Kontakt Mensch-Roboter zulässt: KR 5 SI.
Sicherheitstechnik in der Mensch-Roboter-Kooperation ist wichtiger denn je, denn der Mensch befindet sich dabei üblicherweise im Arbeitsraum des Roboters, wo es zu Verletzungen und Unfällen kommen kann. Das Funktionspaket KR 5 SI (SI steht dabei für Safe Interaction) bietet eine Lösung: Als Option für den Kleinroboter KR 5 ARC HW ermöglicht es durch den Einsatz modernster Sicherheitstechnik eine direkte und sichere Kooperation zwischen Mensch und Roboter.
Zunächst wird die Roboterbewegung in Bezug auf erlaubte Arbeitsräume und Geschwindigkeiten sicher überwacht (Kuka SafeOperation). Außerdem ist der Roboter von einer Schaumstoffschutzhülle umgeben, in der kapazitive Näherungssensoren eingearbeitet sind. Sie führen bei Annäherung des Menschen zu einer Geschwindigkeitsreduzierung. Bewegt man sich zum Beispiel unaufmerksam mit dem Rücken zum Roboter oder kommt ihm unbewusst zu nahe, wird ein Stopp der Roboterbewegung beziehungsweise eine Geschwindigkeitsreduzierung ausgelöst. Bei direktem Kontakt zwischen Mensch und Roboter wird dieser durch sicherheitsgerichtete, taktile Schaltelemente gestoppt. Schließlich gibt es noch eine Sicherheitsfunktion bezüglich der Bauteile, die der Roboter „hält“. Da die Bauteile nicht, wie der Roboter selbst, gepolstert werden können, funktioniert dies über einen lösbaren Zwischenflansch: Das Werkzeug löst sich vom Roboter ab und ist mit ihm nur noch elastisch verbunden, wenn man mit einer Kraft von rund 120 Newton gegen das Bauteil stößt. So kann es keine große Wucht und damit Gefährdung mehr aufbringen, und der Mitarbeiter ist vor heftigen Schlägen und Quetschungen geschützt.
Die Übereinstimmung mit der Produktnorm für Industrieroboter (DIN EN ISO 10218) und der Norm für sicherheitsbezogene Teile von Steuerungen (PL = d nach DIN EN ISO 13849) wurde von der Berufsgenossenschaft zertifiziert. Ein wichtiges Anwendungsszenario des KR 5 SI ist die Bauteil-Handhabung, zum Beispiel das Beladen von Maschinen. Besonders die Nachrüstung bestehender Anlagen, in denen kein Platz für konventionelle Sicherheitseinrichtungen wie Zäune oder Lichtgitter ist, sind für den Einsatz prädestiniert. Weitere Anwendungen sind Bearbeitungsaufgaben wie Kleben, Andrücken oder Messen – im Prinzip jede Anwendung, bei der eine Umzäunung prozessbedingt nicht möglich oder gewünscht ist. Auch eine Nachrüstung bestehender Anlagen – bezogen auf den Kleinroboter KR 5 ARC HW – wird angeboten. bw Fünf ElementeDas Funktionspaket beinhaltet fünf Mechanismen. Sie ermöglichen die sichere Überwachung in Bezug auf erlaubte Arbeitsräume und Geschwindigkeiten. Weiter erfolgt ein gleichmäßiges Abbauen der im Roboter gespeicherten kinetischen Energie durch die Dämpfung der Schutzhülle. Sicherheitsgerichtete, taktile Schaltelemente lösen einen Stopp (PL=d) aus. Gleiches funktioniert auch durch kapazitive Näherungssensoren. Zuletzt wird das Werkzeug durch einen lösbaren Zwischenflansch abgesichert. Diesen Artikel bookmarken bei Wie funktioniert Bookmarken?Mit so genannten “Social Bookmarks” können Sie Links auf interessante Webseiten mit anderen Nutzern teilen. |  |  | |  | Externe Nutzung / NutzungsrechteWenn Sie auf diesen Beitrag von handling online verlinken möchten, können Sie einfach und kostenlos folgenden HTML-Code in Ihre Internetseite einbinden: |
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