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Platz 2, Kategorie 1: Handhabung und Montage

Pneumatische Schwenkeinheit mit Anschlagsystem

Stoßdämpferausfall wird erkannt

Die pneumatische Schwenkeinheit mit externem, patentiertem Anschlagsystem von Friedemann ermöglicht die Erkennung des Stoßdämpferausfalls durch Abfrage in der Steuerung. Die mechanisch klar definierte Position der ins Gehäuse integrierten, externen Anschläge sorgt für stetige Reproduzierbarkeit und Wiederholgenauigkeit.

Die Anschlagsituation ist losgelöst vom Getriebe und erfolgt auf gehärteten Ringflächen; in den Endlagen liegt somit das volle Drehmoment an. Direkt im patentierten Anschlag-System werden die speziellen Initiatoren aufgenommen und lassen sich auf einige Hundertstel genau einstellen und ausrichten, um die Anschlagsituation exakt zu quittieren. Ein sukzessives nachlassendes Dämpfungsverhalten führt zum Ausfall des Dämpfers und somit zum Prellen des Systems. Durch die konstruktionsbedingte exakte Endlagenabfrage, verbunden mit der Tatsache, dass sich beide Anschlagschrauben auf einer Seite des Systems befinden, kann die Steuerung durch einfache Abfrage die fehlerhafte Endlagenquittierung als „Prellen“ erkennen; so kann die Applikation beispielsweise gestoppt werden, bevor sofortige oder schleichende wirtschaftliche Folgeschäden eintreten. Friedemann arbeitet mit einem Baukastensystem: Durch feste Rastermaße, Zentrierringe und Adapterelemente lassen sich Aufbauten oder andere Handhabungs-Module verschiedener Baugrößen ohne zusätzlichen Konstruktionsaufwand montieren. pb